
Auf Meisterschaftsregatten kommen aus den Vorläufen je nach Platzierung und Anzahl der Vorläufe die schnellsten
Boote – je nach Größe des Teilnehmerfeldes – direkt ins Halbfinale bzw. ins Finale. Die übrigen Boote haben im
so genannten "Hoffnungslauf" eine weitere Möglichkeit, sich für das Finale zu qualifizieren. Die nachfolgenden
sechs Boote, die sich nicht für das Finale der Besten qualifizieren konnten, kommen ins "Kleine Finale", oder
"B-Finale". Auf Ruderregatten wird normalerweise nur der Gewinner des Laufs mit einer Medaille belohnt, bei
Rudermeisterschaften dagegen, ganz normal die ersten drei Plätze des "A-Finales".
Rennablauf
Die Boote treffen sich einige Minuten vor Rennstart an der Startlinie. Ein "Schiedsrichter" gibt, sofern diese
nicht bereits vorher bekannt gegeben wurde, die Einteilung der Läufe und der Startbahnen bekannt. Wenn die
Startbahnen frei und bereit sind, legen sich die Boote an die Bahnen und werden vom Bugmann ausgerichtet, während
die auf den sog. Startpontons/-booten liegenden Starthelfer das Heck festhalten.
Ein Wettkampfrichter auf Höhe der Startlinie stellt sicher, dass alle Boote ausgerichtet (Bootspitzen an der
Startlinie) sind. Ist das geschehen, gibt er dem Starter das entsprechende Zeichen.
Der Starter nennt alle Vereine und alle Startbahnen, bei "Achtung" begeben sich die Mannschaften in die
Startausgangslage. Daraufhin hält der Starter die rote Flagge in die Höhe. Gleichzeitig mit dem Signal "Los!"
schwingt der Starter die Flagge nach unten und das Rennen und die Zeitmessung fangen an.
