
Auf den Normal- und Kurzstrecken hat jedes Boot seine eigene Startbahn. Sofern möglich werden bei Regatten, sowohl
auch bei Meisterschaften, die einzelnen Bahnen durch Bojen getrennt (Albano-System). Auf kleineren Regatten, wo oft
nur drei oder vier Bahnen vorhanden sind, sind in regelmäßigen Abständen die Nummern der Bahnen über der Strecke
angebracht. Sie dienen den Ruderern auch als Hinweise zu den bereits gefahrenen Streckenteilen, da sie für
normalerweise in Abständen von 250 m schwimmen. Auf Langstreckenregatten wird in der Regel um 30 bis 60 Sekunden
zeitversetzt gestartet, so dass die Strecke maximal zwei bis drei Bahnen breit sein muss. Bei so etwas gibt es –
außer Ziel und Start – meistens keine genauen Streckenmarkierungen. Auf Grund der verschiedenen Startzeiten können
nicht immer gleiche Umfeldbedingungen gewährleistet werden, da sich Wind und Wellengang immer verändern können.
Im englischsprachigen Raum sind, ein Grossteil der Rennen, solche Langstreckenregatten, die bis 8 km Länge, sog.
Heads, gross sind.
Falls die Sorte der Regatta es zulässt, werden die Rennen nach Leistungsklassen getrennt, das heisst die schnelleren
Fahrer treten in einem Lauf gegeneinander an, die langsameren Fahrer in einem Anderen. Im Normalfall entscheidet
das Los über die Startplätze. Die Startplätze können zum Teil auch gezielt besetzt werden. Ziel dieser Methode ist
es die leistungsstarken Ruderer vorerst voneinander zu trennen.
